Sterbevorsorge

Vom Tod spricht niemand gerne, vom eigenen Sterben schon gar nicht. Entsprechende Gedanken verdrängen die meisten Menschen. Schliesslich ist das Thema unangenehm und wird deshalb in sehr vielen Familien und Lebensgemeinschaften ausgeklammert.

Gerade aber diese Sprachlosigkeit erschwert es den Hinterbliebenen angemessen zu handeln, wenn der Tod eingetreten ist. Jetzt müssen sie plötzlich entscheiden über Bestattung und Trauerfeier, sind allein gelassen mit ihren Gedanken und Fragen:

    Was hätte sich die/der Verstorbene gewünscht?

    Was wäre ihr/ihm recht gewesen?

    Welche Wünsche, Vorlieben und Abneigungen hat sie/er eigentlich gehabt?

Hat man die weltlichen Dinge rund ums Sterben frühzeitig festgelegt, kann das den Angehörigen die Zeit des Abschieds wesentlich erleichtern.

Bestattungsverfügung

Wer nicht über diesen letzten Abschied sprechen mag, aber dennoch sicher gehen will, dass die eigenen Wünsche und Vorstellungen erfüllt werden, sollte sie schriftlich niederlegen und so aufbewahren, dass die Angehörigen diese Verfügungen im Bedarfsfall auch problemlos finden können.

Für solche Verfügungen bedarf es keiner besonderen Form. Jeder kann einfach aufschreiben, was er sich wünscht. Das Schreiben sollte aber mit Orts- und Datumangabe versehen sein und die Unterschrift des Verfassers tragen.

Bestattungsanordnung

Wer sicher gehen will, dass er keine wichtigen Angaben vergisst, kann auf eine vorgedruckte Bestattungsanordnung zurückgreifen, welche bei uns erhältlich ist.

In dieser Anordnung ist alles klar und übersichtlich zusammengefasst, was getan werden muss.

Von den Angaben zur Person, den persönlichen Daten, mit Angaben über Angehörige und Freunde sowie über der Aufbewahrungsort der Dokumente bis hin zu den Wünschen, wie die Bestattung ablaufen und die Erinnerung gestaltet werden soll. Auch dieses Schreiben muss mit Orts- und Datumsangabe versehen sein und die Unterschrift des Verfassers tragen.

Diese Bestattungsanordnung ermöglicht ein Nachdenken und ein offenes Umgehen mit dem eigenen Tod. Sie ermutigt dazu, sich eigenständig mit dem Letzten Willen zu befassen und mit anderen das Gespräch darüber zu suchen.